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Spruch der Woche

"Was hinter dir ist,
und was vor dir ist,
ist nichts im Vergleich zu dem,
was in dir ist." (Chin. Sprichwort)

Systemisches Coaching

Der Begriff „Coach“ stammt aus dem Englischen und bedeutet dort „Kutsche“. Er beschreibt also ein Instrument, das es Menschen ermöglicht, von einem Ort zum Anderen zu gelangen. Dies inkludiert das Sich-In-Bewegung-Setzen in eine bestimmte Richtung, was eine vorangehende Definition der Richtung (=Ziel) erfordert. Das Ziel formuliert der Coachee (Klient), der Coach begleitet den Coachee auf dem Weg als neutraler „Reise“-Gefährte. Der Coach gibt gezieltes Feedback, vermeidet aber direktive Interventionen (Ratschläge, Handlungsanweisungen). Vielmehr regt er die Selbstreflexion und Selbstverantwortung des Coachees an.

Coaching wird bevorzugt im beruflichen Kontext, zunehmend aber auch im persönlichen Bereich eingesetzt. Dabei kommen verschiedene Interventionstechniken zum Einsatz, wobei ich bevorzugt auf Elemente aus der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie (z.B. nach Milton Erickson), dem NLP (neurolinguistische Programmierung) und der Aufstellungsarbeit zurückgreife. In jedem Fall geht es darum, Ihre Ressourcen zu aktivieren und Ihnen zu helfen, ein breiteres Spektrum Ihrer Handlungsoptionen wahrzunehmen.

Coaching ist kein Ersatz für Psychotherapie, denn es befasst sich ausdrücklich nicht mit der Behandlung psychischer Störungen. Vielmehr setzt es eine funktionierende Selbststeuerungsfähigkeit voraus. Coaching appelliert immer an die Eigenverantwortlichkeit des Klienten.