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Spruch der Woche

"Was hinter dir ist,
und was vor dir ist,
ist nichts im Vergleich zu dem,
was in dir ist." (Chin. Sprichwort)

Skorpion

Wer mit wem

Skorpion 23. Oktober - 21. November Der Erforscher

Charakteristik: fixes Wasserzeichen mit negativer Polarität (weiblich).

Zeichenherrscher: Pluto, alter Herrscher: Mars

Temperament: phlegmatisch

Typischer Satz: „Ich ergründe“, „ich begehre“, „ich investiere“

Körperliche Entsprechung: Geschlechtsorgane, Keimdrüsen, Mastdarm, Prostata

Eigenschaften: Forscherdrang, Fanatismus, Kompromisslosigkeit, Tiefgründigkeit, Unnachgiebigkeit, Intensität, Hintergründigkeit, Unbeirrbarkeit, Machthunger, Eifersucht, Leidenschaftlichkeit, Argwohn

Beschreibung:

Skorpion ist ein Synonym für Tiefgang und Extreme. Niemand hasst Oberflächlichkeit
so sehr wie der Skorpion, und sein Forscherdrang sucht unbarmherzig danach, das
Verborgene oder Verdrängte aus den Tiefen hervorzuholen. Mittelmass und
relativierende Objektivität sind ihm vollkommen fremd, er ist leidenschaftlich
entweder für oder gegen eine Sache, und genauso extrem ist seine Gefühlswelt. Es
gibt Liebe oder Hass, nichts dazwischen. Man kann den Skorpion auch mit einem
Vulkan vergleichen, in dessen Innerem es ständig brodelt und der bei einem
Ausbruch sein ganzes Umfeld erschüttert.

Der Existenzkampf gestaltet sich für Skorpione durchaus macht- und gewaltvoll: Mit
Scharfsinn wird jegliches Problem angegangen und wenn nötig auch mit Gewalt
gelöst. Immer handelt der Skorpion mit unbeirrbarer Entschlossenheit und bedient
sich in schwierigen Situationen aller zur Verfügung stehenden Mittel.

Seine enormen Seelenkräfte können sehr wirkungsvoll zur Heilung anderer
Menschen herangezogen werden – das wäre der positive Umgang mit seinen
machtvollen Energien. Freilich können diese Kräfte auch gut zur Zerstörung
missbraucht werden. Der Skorpion verkörpert nun einmal das „Stirb- und
Werde-Prinzip“. Wie kein anderer erkennt der Skorpion instinktiv die wunden Punkte
seines Gegenübers und legt sie gnadenlos offen. Er hat kein Problem, Tabus
anzusprechen und damit andere zu provozieren. Selbst in der Zerstörung ist der
Skorpion kompromisslos – er macht auch nicht vor sich selbst Halt. Denn sein
vorstellungsbezogenes Denken birgt die Gefahr, sich in fixen Ideen zu lange zu
verbeissen, bis kein Weg zurück mehr möglich scheint.

Wichtig ist es zu erkennen, dass „Macht“ ein zentrales Anliegen des Skorpions ist.
Vielleicht ist er sich dessen in jüngeren Jahren gar nicht bewusst, da aber alles
Handeln im Grunde der Steigerung seiner eigenen Macht dient, muss der Skorpion
im Laufe seines Lebens lernen, verantwortlich damit umzugehen.

In seiner zähen und willensstarken Vorgangsweise dagegen kann der Skorpion
anderen durchaus ein Vorbild sein. Er verfolgt unnachgiebig seine Ziele und geht
zugleich scharfsinnig und analytisch vor. Gerne und mit unerschütterlichem Mut
begibt sich der Skorpion auch in Gefahren, um Geheimnisse zu durchdringen.

Alle Berufsbereiche, die mit der tiefgehenden Erforschung von Unbekanntem zu tun
haben, sind für den Skorpion daher ideal: Forscher, Fahnder und Kriminalisten,
Spione, Psychotherapeuten, überhaupt Heiler aller Richtungen. Weiters kommen
Tätigkeitsbereiche in Frage, die zum Thema „Tod“ passen: Bestatter,
Konkursverwalter, Sterbebegleiter.

In der Liebe kann das Objekt seiner Begierde wahrlich seine Wunder erleben: Skorpionische Gefühle sind immer intensiv und äusserst lustvoll. Die starke Sexualität des Skorpions kann dem Partner die ungeahntesten Höhen wie auch tiefsten Abgründe erleben lassen, und sein gewissermassen seelischer Vampirismus bringt den Partner leicht in seelische Abhängigkeit und Hörigkeit. Man errege auch niemals seine Eifersucht, denn keine Rache ist so gnadenlos wie jene des Skorpions.

Eine oberflächliche Beziehung wird es mit einem Skorpion schwerlich geben – er berührt immer, wo er geht und steht: Wer aber eine tiefe magische Bindung bevorzugt, wird mit dem Skorpion intensive und leidenschaftliche Zeiten durchleben.

Berühmtheiten mit starker Skorpion-Besetzung (mehrere Planeten im
Skorpion):
Kaiser Tiberius, Vespasian, Mahatma Gandhi, Marie-Curie-Sklodowska, Norbert
Wiener, Thor Heyerdahl, Alfred Sisley, Edvard Munch, Annie Girardot, Paul
Hindemith, Karel Zeman, Alberto Giacometti, Richard Dehmel, Andrey Bely,
Hermann Broch, Charles Lyell.