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Spruch der Woche

"Was hinter dir ist,
und was vor dir ist,
ist nichts im Vergleich zu dem,
was in dir ist." (Chin. Sprichwort)

Löwe

Wer mit wem

Löwe 23. Juli bis 22. August Der Souveräne

Charakteristik: fixes Feuerzeichen mit positiver Polarität (männlich).

Zeichenherrscher: Sonne

Temperament: cholerisch

Typischer Satz: „Ich gestalte“, „ich will“, „ich spiele“

Körperliche Entsprechung: Herz, Blutkreislauf, Wirbelsäule

Eigenschaften: Gestaltungsfreude, Grosszügigkeit, Organisationstalent, Lebensfreude, Ichbezogenheit, Selbstsicherheit, Freigebigkeit, Edelmut, Selbstdarstellung, Herzlichkeit, Prestigedenken, Optimismus, Stolz, Dominanzstreben

Beschreibung:

Eine der wesentlichsten Charaktereigenschaften des Löwen ist sein Stolz. Wenn der
König des Tierkreises nicht die gebührende Beachtung erfährt, ist er durchaus zu
grossen Opfern bereit, um die eingeforderte Anerkennung zu gewinnen. Und
tatsächlich geht von diesen Menschen ein Glanz und eine Aura der
Selbstverständlichkeit aus, die sie sehr oft im Leben in eine herrschende Position
versetzen.

Ein aussergewöhnlich hohes Energieniveau und ungeheure Vitalität helfen dem
Löwen, spielerisch die Hindernisse des Lebens zu überwinden, und mit seinem
unerschütterlichen Optimismus verschafft er sich die Dinge, die er begehrt.
Dem Löwen ist das Beste gerade gut genug, und er kann in Luxus geradezu
schwelgen, ist dabei aber durchaus grosszügig, solange seine herausragende
Stellung nicht infrage gestellt wird.

Der Löwe versteht es meisterhaft, sich mit ausdrucksvoller Gestik in Szene zu
setzen, und angesichts seines ausgeprägten Selbstbewusstseins und seiner
mitreissenden Lebensfreude wirkt er damit auch sehr überzeugend. Er handelt stets
entschlossen und plant gerne im Grossen, um die Details und den Kleinkram
kümmern sich besser die anderen. Der Löwe behält stets den Überblick und hat ein
ausserordentliches Organisationstalent.

Seine Lust an der Selbstdarstellung kann manchmal auch als Narzissmus und
Selbstgefälligkeit verstanden werden, wo seinem Umfeld dann nur noch die Rolle der
Bewunderer bleibt.

Der Löwe ist stets von grosser Schöpferkraft und erfasst und beurteilt eine Sache
immer als Ganzes. Löwen sind die geborenen Vorgesetzten, und tatsächlich
sind die meisten Löwen über kurz oder lang Führungskräfte oder zumindest ihr
eigener Herr. Das ist auch gut so, denn mit Kritik können sie nicht so gut umgehen.

So sind sie oft als Manager, Repräsentanten, Politiker, Grossindustrielle, Offiziere,
aber auch Schauspieler zu finden. Ebenso eignen sich Berufe, die ihrer Liebe zum
Luxus entgegenkommen, wie Gold- und Kunsthandel, Kosmetik, Mode.

Löwen sind verlässliche und wohlwollende Freunde, wobei sie jedoch darauf achten
müssen, in ihrer Grosszügigkeit und Gutmütigkeit nicht ausgenützt zu werden.

Sich in einen Löwe-Menschen zu verlieben, ist nicht schwer. Diese glänzenden
Luxustiere scharen gerne ihre Fans um sich. Die Liebe ist schliesslich sein zentrales
Thema, und es hat schon viele dramatische Szenen gegeben, weil ein Löwe sich
nicht ausreichend geliebt und geschätzt gefühlt hat. Wenn der Löwe eine Wahl
getroffen hat, verteidigt er seine Liebe und seine Lieben in ungeheuer zäher Weise,
selbst dann, wenn sich herausstellen sollte, das der Auserwählte ihm gar nicht das
Wasser reichen kann. Zu leicht lässt der Löwe sich von Schmeichlern blenden und
hält dann viel zu lange an dem falschen Partner fest, weil ihm sein Stolz verbietet,
einen Irrtum zuzugeben.

In jedem Fall sind seine Liebesbeziehungen von grösster Leidenschaft getragen.
Man wird gemeinsam das Leben in vollen Zügen geniessen, und wenn man lernt, mit
seinem übergrossen Bedürfnis nach ständiger Bewunderung zu leben, wird man
immer verwöhnt werden. Löwen sind im Grunde grosse Kinder, die das Leben als
ein Spiel betrachten und die kein Rückschlag lange daran hindert, es immer wieder
von neuem zu versuchen.

Berühmtheiten mit starker Löwe-Besetzung (mehrere Planeten im
Löwen):
Kaiser Franz Joseph I, Pedro Calderón de la Barca, Peter Paul Rubens, Alfons
Mucha, Ota Janecek, Gustav Mahler, Claude Luther, Mata Hari, Jaromir Funke,
Josef Hirsal.